Der Weg war lang, die Last so schwer,
die Worte leer, das Herz ein Meer.
Ein Lavendel-Zauber, ein Blick so tief,
während die Angst in den Sätzen schlief.
Ich bot dir alles, die Treue, das Licht, doch
dein Schweigen hielt sein Versprechen
nicht. Du bliebst auf deiner Brücke stehn,
und hast aufgehört, mit mir zu gehn.
Dein Ghosting war die stille Wahl, ein
Abschied ohne Wort und Zahl. Ich war
blind vor Liebe, hielt fest an dem Traum,
doch für meine Hingabe fandest du …
keinen Raum. Nun stehst du da in deinem
Stolz, aus hartem, sturem, eig’nem Holz.
Du hast verspielt, was wertvoll war,
der Blick zurück wird endlich klar:
Du hast mich verloren, doch ich fand
mich, im hellen Licht, ganz ohne dich.
Kein drittes Mal, kein Kompromiss,
kein Zögern mehr, kein Hindernis.
Der Schmerz verfliegt, die Klarheit bleibt,
weil meine Hand nun Zukunft schreibt.
Der Weg war weit, die Gefühle groß,
doch nun lass ich dich endlich los.
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