Auf und ab, ein steter Sprung,
doch ohne jeden Schwung.
Ich lande stets am selben Ort,
verliere Geist und jedes Wort.
Sein Blick, er fängt mich sicher ein,
ich kann ihm nicht entkommen sein.
Er wirft mich in das dunkle Loch, mein
Herz schlägt wild, ich wüte noch.
Ich suche Halt im Vorwärtsgehen, will
nicht mehr in den Rückspiegel sehen.
Doch dreh ich mich um und er steht da,
ist alles verloren, was eben noch war.
Die Welt wird still, ein tiefer Fall, nur
Hoffnung bleibt als Widerhall. Gefall
ich ihm noch? Ein Blick, ein Gruß,
ein kurzes „Süß“ zum Abschiedskuss.
Und wieder steh ich an dem Punkt,
wo jede Klarheit jäh versinkt.
Mit alten Liedern im Gepäck,
will ich nur weg von diesem Fleck.
Ich gehe tief in die Knie diesmal,
beende endlich diese Qual. Ich
hole Schwung, ich springe weit,
bis mich kein Funke mehr entzweit.
Ich atme auf, ich laufe los, die
Freiheit wird nun endlich groß.
Bis auch das letzte Fünkchen stirbt,
und mich kein Gestern mehr verdirbt.

Dana Stella Schuhr
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