Ich denke oft an dich, in stillen Stunden,
frag’ mich, wo du bist, was du gerade tust.
In mir sind alte Fragen tief entwunden,
ob du wie ich in diesen Gedanken ruhst.
Mir fehlt das Wort, der Witz, das tiefe
Sprechen, die Nähe, die wir pflegten,
Tag für Tag. Doch während Schweigen
wir und Zeit nun brechen, verblasst …
der Schmerz, den ich im Herzen trag’.
Du warst die Angst, die mich verlassen
wollte, ein Spiegelbild, an dem ich heut’
erwach’. Die Lektion, die mir das Schicksal…
zollte, macht mich nun frei, nicht länger
schwach. In meiner Fülle steh’ ich, stolz
und leise, wer für mich ist, der bricht
den Kontakt niemals so einfach ab.
Ich geh’ nun weiter meine eigne Reise, und
lass’ die Leere hinter mir- als Grab. Denn
Taten wiegen schwerer als das Sagen, und
meine Energie läuft niemandem mehr nach.
Ich werde nun die Frucht des Wachstums
tragen, im Licht der Fülle, das durch deine
Schatten brach. Vielleicht denkst auch du
manchmal in stillen Momenten darüber nach!

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