In meinem Kopf, da tanzt der Wind,
die Gedanken rennen, viel zu geschwind.
Ein Funke springt, ein Bild blitzt auf,
das Karussell nimmt seinen Lauf.

Ich wollte eben noch… was war das nur?
Ich such‘ die Kappe, ich such‘ die Spur.
Dort glitzert was, ein neuer Pfad, schon
dreht sich wieder das Gedankenrad.

Die Welt ist laut, die Welt ist grell,
mein Motor läuft, mein Herz schlägt
schnell. Mal bin ich hier, mal bin ich
weit, verloren in der Ewigkeit.

„Konzentrier dich!“, ruft die Stimme
leis, doch ich dreh’ mich nur im Farben-
Kreis. Impulse schlagen wie Wellen an,
ich fang’ was Neues, Schöneres an.

Vielleicht bin ich ein bisschen viel,
ein Sturm, ein Feuer, ein wildes Spiel.
Doch in dem Chaos, das mich lenkt,
ist auch ein Funke Gold versenkt.

Kreativ und wach, mit tiefem Blick, ich
hol’ die Welt mir Stück für Stück. Nicht
krank, nicht falsch, nur anders getaktet,
ein Freigeist, der das Leben nacktet.

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Avatar von Dana Stella Schuhr

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