Man rennt durch die Läden, die Taschen so schwer,
als gäb es ab morgen gar gar nichts mehr. Es
glitzert und funkelt in jedem Schaufenster drin,
doch fragt man sich leise: Wo ist da der Sinn?
Früher, da saß man beim Schein einer Kerze,
mit Plätzchenduft und mit Wärme im Herze.
Da gab es kein Plastik, kein schrilles Geblinke,
da reichte zum Glücke ein freundliches Winke.
Heut’ jagt man Termine, das Fest muss perfekt sein,
die Gans auf dem Tische, der Schmuck muss direkt
sein. Doch schau in den Spiegel und halte mal an:
Kommt es auf das „Perfekt“ denn wirklich so an?
Ein Lächeln, ein Händedruck, Zeit für ein Wort,
das spült den Stress und den Ärger gleich fort.
Es braucht keine Berge von teuren Geschenken,
viel schöner ist’s, an den Nächsten zu denken.
Drum lass sie doch rennen, die Hektik, die Welt,
wir machen es so, wie es uns gut gefällt: Ein
bisschen mehr Langsam, ein bisschen mehr Mut,
dann tut uns die Weihnacht im Herzen auch gut.

Dana Stella Schuhr
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