Wir lernten fleißig, wie man Werte zählt, doch haben uns am Leben selbst verfehlt. Wir bauten Brücken in die fernste Welt, doch spüren kaum, was uns im Innern hält. Die Stadt ist groß …
der Geist ist kühl und weit, wir kauften uns Besitz und stahlen Zeit. Wir wissen wohl, wie unser Herzschlag geht, doch nicht, welcher Impuls dahintersteht. Das Ego mauert, sucht nach …
Sicherheit, im Käfig starrer Logik, Angst und Neid. Wir leuchten hell die fremden Straßen aus, doch finden nicht ins eig’ne Licht nach Haus. Doch tief in uns, im weichen Kern der Nacht…
da wartet eine alte, sanfte Macht. Kein gold’ner Dietrich, kein Verstandeswort, nur Liebe führt uns aus dem Kerker fort. Nicht jene Liebe, die uns eng umschlingt…
doch jene, die uns…
Mut und Klarheit bringt. Die Grenzen zieht und doch die Tore weicht, die schöpferisch die Hand dem Nächsten reicht. Such diesen Schlüssel, tief in deiner Brust, bevor du dich im Labyrinth…
verlust. Bist du bereit, den ersten Schritt zu tun, und nicht mehr länger im Gehorsam ruhn? Das Licht ist da. Die Türen steh’n bereit. Geh los – es ist die Zeit der Menschlichkeit.

Dana Stella Schuhr
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