„Für jene Menschen, die den Krieg
im Innern beenden, um das Licht
im Außen zu finden.“
In diesem Wald von Menschenmassen
seh‘ ich oft nur Marionetten, die sich
gerne in fremde Formen fassen,
meist gelegt in unsichtbare Ketten.
In unserm Stolz auf freies Denken find’
ich doch nur gefüllte Räume. Wo wir
uns blind dem Schicksal schenken,
zerplatzen Träume wie die Schäume.
In Säcken voller Gold und Gier
regiert der Neid, das Leid, die Not.
Die heile Welt, sie gleicht Papier,
dahinter droht der Seelentod.
Doch hör’ ich auf, den Krieg zu führen,
den ich so lang’ in mir getragen. Ich
öffne weit die schweren Türen, um
nach dem Licht der Welt zu fragen.
Wie Frühlingshauch, der Eis durchbricht,
so weicht die Schwere aus dem Herzen.
Ein warmer Strahl aus Sonnenlicht
verbrennt die alten, tiefen Schmerzen.
Ich wähle nun den Pfad der Güte,
lass’ Liebe statt der Gier regieren.
Dass meine Seele neu erblühte,
statt sich im Schatten zu verlieren.

Dana Stella Schuhr
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