Das Echo der Zeit

Ein Jahr zog fort, in leisem Gang, doch
in mir schwingt dein Name nach. Ein
Echo, das den Tag bezwang und jede
Nacht den Schlaf durchbrach.

Es ist kein Schmerz, der mich verzehrt,
kein Sturm, der meine Welt zerreißt.
Es ist die Liebe, die noch währt und
mich so still beim Namen weist.

Im Duft des Regens, im Abendlicht,
im Lied, das wir so oft geteilt, bleibt
dein Gesicht mein Gleichgewicht,
das in den Zwischenräumen weilt.

Vielleicht bist du ein Sternenlicht,
das fern in einer Fremde glüht. Ich
weiß nur: Man vergisst dich nicht,
wenn Seele an der Seele blüht.

Du bist kein Ende, kein Verzicht, kein
Kapitel, das man lieblos schließt. Du
bist das Licht, das durch mich spricht,
wenn Liebe durch die Zeit verfließt!

Dana Stella Schuhr

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