Das Echo der Angst

Das Echo der Angst

Zu feige zum Lieben und doch mitten drin,
du stürzt dich in Herzen mit flüchtigem
Sinn. Du willst der Beste, der Einzige sein,
doch lässt mich im Winter der Seele allein.

Ich möchte dich verstehen, mein Herz ist so
schwer, es bricht an den Wochen, ich kann
kaum noch mehr. Du wusstest es immer,
du sahst mein Gesicht, doch was ich nun…

fühle, das wolltest du nicht. Ich will es
nicht hören, dein Lachen ist leer, du
spielst mit den Karten, als ob es nichts
wär’. Und wenn du nun gehst und mir…

leise erklärst, dass du mich „echt magst“…
und den Abschied erschwerst: Nur „mögen“
statt lieben? Das schenkst du wohl jedem.
Dann einfach verschwinden, bloß niemals…

drüber reden! Du könntest ja fühlen, die
Tränen auch sehen, doch deine Strategie
bleibt: das feige Verwehen. Als ob die
Verliebten aus Stein und aus Glas, als…

ob ihre Wunde die deine vergaß.Ich muss
dich enttäuschen: Die Narben sind hier, sie
brennen im Dunkeln, ein Erbe von dir. Zu
feige zum Lieben, doch Lässt du dich ein…

und bittest mich am Ende dir zu verzeih’n.
Ich schwanke, ich zögre, will dich dennoch
versteh’n, dir trotz allem Mut sein zum
Bleiben – und nie mehr von mir zu geh’n.

Dana Stella Schuhr

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