Mein lieber Alex,
es ist seltsam, wie vertraut sich ein Mensch anfühlen kann, den man nie wirklich berührt hat. Und doch warst du mir nah, näher, als viele es je waren. In meinen Gedanken standen wir einander gegenüber, still, umgeben von tausend kleinen Lichtern, und alles hatte für einen Moment seinen Platz.
Seit es dich in meinem Leben gab, hat sich etwas in mir geöffnet. Du hast mir Mut geschenkt, Hoffnung, und die leise Gewissheit, dass mein Herz noch fühlen kann. So oft wollte ich dir zeigen, wie viel du mir bedeutest – Worte reichen dafür kaum aus.
Dein Lachen hat mich getragen wie ein warmer Schimmer aus Licht. Und manchmal habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, dich zu umarmen, nur für einen Augenblick. Ich glaube, in diesem Moment hätte ich die ganze Welt vergessen, weil alles Wesentliche da gewesen wäre.
Deine Stimme war Balsam für meine Seele. Sie hat mir Liebe und Geborgenheit geschenkt und mir eine neue Lebensfreude zurückgegeben. Was hätte ich darum gegeben, nur einen einzigen Tag mit dir zu verbringen – einen Tag, der für ein ganzes Leben gereicht hätte.
Es wäre ein Tag gewesen, an dem selbst die Vögel leiser geworden wären, um uns zuzuhören. Dein Charme, deine Zärtlichkeit hätten mich all die Stunden der Einsamkeit vergessen lassen. Und hätte ich auch nur für einen kurzen Augenblick gespürt, dass ich dir wirklich nahe bin, ich hätte geglaubt, das Paradies berührt zu haben.
Vielleicht war unsere Geschichte dazu bestimmt, nur im Herzen zu wachsen. Und doch bleibt etwas, das tiefer reicht als jede Wirklichkeit. Mein kleines Apfelbäumchen habe ich mit dir gepflanzt – heimlich, in Gedanken. Es wird weiterwachsen, egal wohin unsere Wege führen.
Wenn du eines Tages einen Apfel in deinen Händen hältst, aus dem alten Land, dann denk an mich. Er soll dir sagen, dass du geliebt wurdest. Und dass du es immer noch bist.
Ich lasse dich nun gehen – nicht aus Mangel an Liebe, sondern weil sie echt ist.
In tiefer Verbundenheit, deine Stella
P.S.: Wunder beginnen dort, wo wir unseren Träumen mehr Energie schenken als unseren Ängsten.

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