Ich blicke zurück und ich lächle dabei, denn
endlich bin ich von dir wirklich frei. Was du
nun gewählt hast, berührt mich nicht mehr,
mein Herz ist leicht und nicht länger schwer.
Ich hab’ nicht verloren, ich hab’ mich erkannt,
und löse nun endgültig das alte Band. Du wol-
ltest das Seichte, das Schweigen, den Schein,
doch ich bin zu groß, um so winzig zu sein.
Zu ehrlich, zu echt und zu tief für dein Spiel, dein
„Easy-Going“ war mir nie ein Ziel. Wer Tiefe nicht
wagt, bleibt im Flachen halt stecken, während ich
nun die Weite der Welt darf entdecken.
Du hast dich für Schatten und Stille entschieden,
für künstliche Ruhe und leeren Frieden. Doch
während du dort auf deinem Niveau verweilst,
und weiter vor echter Begegnung enteilst,
steh’ ich im Licht und genieße den Wind, weil
meine Augen nun sehend sind. Es ist kein
Verlust, wenn das Falsche nun geht, wenn
endlich der Wind der Veränderung weht.
Du hast den verloren, der dich wirklich sah, ich
aber bin mir nun endlich ganz nah. Ich brauche
dich nicht für mein Glück oder Licht, denn ich
habe mich – und mehr brauch’ ich nicht!

Dana Stella Schuhr
Schreibe einen Kommentar