Das stille Verstummen

Es ist kein Schrei, es ist ein leises Sinken, wenn
alle Lichter in der Ferne winken, doch keines hell
genug für diesen Weg, der schmal und morsch
führt über jeden Steg. Das Herz, einst schwer…

von Sehnsucht und von Gier, wird fremd im
eigenen Haus, im Jetzt und Hier. Ein Schmerz,
der keine Wunde braucht, um tief zu klaffen,
ein Geist, zu müde, sich noch aufzuraffen.

Wie Blei im Blut, so lastet jede Stunde, kein
Trost erreicht die tiefste, inn’re Wunde. Wenn
Hoffnung nur wie kalter Ascheregen fällt
und Einsamkeit die ganze Welt umstellt.

Man geht nicht fort, weil man das Ende liebt,
man geht, weil es kein Bleiben für uns gibt.
Es ist der Wunsch, dass nur das Beben endet,
wenn sich das Schicksal stumm vom Lichte wendet.

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Avatar von Dana Stella Schuhr

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