Ein Mythos über Weisheit, Macht und das Verstummen.
Ich war die Erste. Nicht seine Erste Liebe – sondern seine Erste Furcht. Ich war klug. Zu klug. Nicht für mich aber für ihn.
Zeus begehrte mich. Und doch hörte ich es mehr in seinem Blick als in seinen Worten: „Du weißt Zuviel“
Ich war keine Muse. Ich war keine Trophäe. Ich war Rat. Strategie. Weitsicht. Ich war das, was kein Herrscher dulden kann: Eine Frau, die denkt.
Er hörte von einer Prophezeiung: Dass unser Kind ihn übertreffen würde. Nicht stürzen. Nicht zerstören. Nur: übertreffen. Das reichte ihm. Also verschlang er mich.
Ich weiß, wie es sich anfühlt, vergessen zu werden, obwohl du nie aufgehört hast zu wirken. Ich lebte weiter in seinem Innersten.
Unsichtbar. Unbenannt. Aber wach. Aus ihm gebar ich Athene. Nicht auf die Welt sondern aus seinem Schädel. Mit einem Schrei. Mit Rüstung. Mit Klarheit.
Ich war Metis. Ich war Stimme, bevor man sie verschluckte. Ich war Klarheit, bevor man sie Angst nannte.
Ich bin der Teil in dir, der nie ganz verschwunden ist nur lange genug zum Schweigen gebracht wurde.
Die Moral?
Weisheit lässt sich nicht aufhalten. Man kann sie vertreiben, verschlucken, unsichtbar machen. Aber sie wächst. Sie gebiert. Sie kehrt zurück. Immer.
Guten Morgen 😁☕☕🌷ich wünsche dir einen wunderbaren und entspannten Sonntag! 🫶🏻

Herzlichst ❤️ Dana Stella ⭐
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