Jahrelang hat sie funktioniert. Hat getragen, gehalten, ausgehalten. Jeder Tag war ein Plan, jede Nacht ein kurzes Innehalten, bevor es weiter ging. Gefühle wurden vertagt, Träume leise gestellt, Bedürfnisse hinten angereiht. Der Überlebens- Modus ließ keinen Raum für mehr als das Nötigste.

Und dann, oft ganz unspektakulär, beginnt etwas zu kippen. Ein Atemzug wird tiefer. Ein Gedanke bleibt länger. Sie merkt: Ich bin noch da. Nicht nur als Rolle, nicht nur als Stütze für andere – sondern als Frau mit einem eigenen inneren Raum.

Wieder zu leben heißt nicht, dass alles plötzlich leicht ist. Es heißt, sich selbst wieder zu spüren. Zu lernen, dass Ruhe kein Luxus ist, sondern ein Recht. Dass Freude kein Verrat an der Vergangenheit ist. Dass Grenzen kein Egoismus sind, sondern Selbstachtung.

Sie beginnt, Farben intensiver wahrzunehmen, Musik nicht nur zu hören, sondern zu fühlen. Sie lacht vorsichtig, dann freier. Sie erlaubt sich Wünsche – erst kleine, dann größere. Und mit jedem Schritt zurück ins Leben wächst etwas, das lange still war: Vertrauen. In sich. In den eigenen Weg.

Das ist kein lauter Neubeginn. Es ist ein leises, kraftvolles Heimkommen. Zu sich selbst. 🙏🏼

PS:
Liebe opfert sich nicht auf. Du kannst niemanden dazu bringen, dich mehr zu lieben, indem du mehr von dir gibst. Liebe bedeutet nicht, dass man sich aufopfert und sich im anderen verliert. Dieses Verhalten entspringt aus dem Glauben, nichts Wert zu sein, da du den Zugang zu deiner Selbstliebe verloren hast. Erinnere dich daran, dass du die Quelle bist und schöpfe aus dem Brunnen der unerschöpflichen Liebe. Gehst du aus innerer Fülle heraus eine Partnerschaft ein, dann potenziert sich die Liebe, anstatt voneinander Energien zu ziehen.
( Schuhr, Dana Stella )

Guten Morgen 😁☕🌷ich wünsche dir einen angenehmen und möglichst stressfreien Mittwoch 🫶🏻

Herzlichst ❤️ Dana Stella ⭐

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