Dieser Satz hätte damals von mir sein können. Ich hatte mich sozusagen fremd verliebt. Nicht, weil ich ein schlechter Mensch bin. Nicht, weil mein Partner schlecht war. Sondern weil ich mich selbst nicht (mehr) gespürt habe.
Er war liebevoll. Er war da. Er hat für unsere Beziehung gekämpft. Aber ICH war nicht bei mir. Ich war leer – und dadurch süchtig nach allem, was mich für einen Moment wieder lebendig fühlen ließ. Ein neues Gefühl. Ein neues „Kribbeln“.
Ich suchte also nicht nach echter Liebe sondern war einfach nur verloren in mir selbst und hab unbewusst versucht, dieses „Loch“ zu stopfen. Denn ich hatte im Inneren nichts, womit ich mich selbst halten konnte.
Keine echte Selbstliebe. Kein stabiles Ich. Kein Gefühl für meinen eigenen Wert. Ich kannte nicht einmal meine eigenen Bedürfnisse, weil ich immer nur auf die von Anderen fixiert war. Und genau deshalb konnte ich mich fremd verlieben.
Nicht, weil er zu wenig war. Sondern weil ich ein „Fass ohne Boden“ war – und er das niemals hätte reparieren können. Heute ist das anders. Heute bin ich bei mir. Ich liebe mich. Dadurch bin kein Dopamin-Junkie mehr, der sich durch neue Reize vor der eigenen inneren Leere rettet.
Und weißt du, was passiert, wenn du dich selbst endlich wirklich spürst? Dann brauchst du kein Drama mehr, kein Kribbeln im Außen, kein jemand anderes“. Erst dann bist du fähig, wirklich zu lieben. Und zu bleiben. Und du kannst gar nicht anders, als Liebe im Überfluss zu geben.
-Und bist nicht mehr davon abhängig, sie dir von Anderen zu nehmen. Erklärung für dich: Ein Mensch verliebt sich nicht nur fremd, weil du nicht genug bist, sondern auch, wenn er eine Leere in sich trägt, die nichts auf der Welt füllen kann außer er selbst.

Herzlichst ❤️ Dana Stella ⭐
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