Ein Hauch von Frühling in der Luft,
ein zarter, grüner Morgenduft. Die
Kälte weicht dem ersten Licht, das
sanft durch junge Knospen bricht.
Kein Müssen treibt den Geist voran,
weil heute die Seele ruhen kann. Vom
ersten Strahl der Sonne berührt, wird
jeder Atemzug ganz tief gespürt.
Im Garten regt sich neues Leben,
ein leises Zittern, sanftes Beben.
Barfuß auf dem feuchten Grund,
macht diese Stille mich gesund.
Ein Vogel stimmt sein Lied nun an,
so wie es nur der Frühling kann.
Die Schneeglöckchen im weißen
Rock, erheben sich am Gartenstock.
Der Dampf des Kaffees steigt empor,
ein sanftes Flüstern mir im Ohr.
Das dunkle Gold in meiner Hand,
als Brücke hin zum Träumeland.
Dann spür ich, wie die Sonne lacht,
die Haut mit sanfter Glut erwacht.
Ein Streicheln, warm und wunderbar,
macht jeden Herzschlag hell und klar.
Nur da sein, atmen, Kraft gewinnen,
und ganz im eignen Takt beginnen.
Ein Tag, der nur dem Innern gehört,
von keiner Pflicht und Hast gestört.
Ich schließe meine Augen fest, vom
Alltag bleibt kein kleiner Rest. Nur
Wärme, Duft und Frühlingsschein,
so herrlich kann das Dasein sein.

Dana Stella Schuhr
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