Der Anker im Nu

Hörst du das Schweigen zwischen den Worten?
Es öffnet die Türen zu inneren Pforten. Kein
Müssen, kein Sollen, kein Jagen nach Zielen,
nur spüren, wie sanft sich die Stunden anfühlen.

Es gibt keine Schuld in der ziehenden Wolke,
kein Gestern, das dich wie ein Schatten verfolge.
Nur das Klopfen des Herzens, das leise und stet,
die einzige Uhr, die im Jetzt für dich geht.

Die Welt um dich her wird ein weiter Gesang,
verliert ihre Schärfe, verliert ihren Zwang. Du
bist nicht der Denker, du bist nur das Licht,
das alles betrachtet und dennoch nicht bricht.

Wie ein Blatt, das im Wind seine Ängste vergisst,
darfst du einfach sein, so wie du jetzt gerade
bist. Nichts fehlt in der Fülle, nichts ist zu viel,
und das Leben selbst ist das einzige Ziel.

Dana Stella Schuhr

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